Christoph Dümpelmann
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Muschelkartierungen

Zur Erfassung der Muschelfauna in Still- und Fließgewässern stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Je nach Eigenschfaft des Gewässers (Wassertrübung, Wassertiefe, Sohlsubstrat) muss die passende Methode vor Ort gewählt werden, um potentielle Muschelvorkommen bestmöglich zu erfassen.

Zu diesen Methoden zählt:

  • Abtasten der Gewässersohle per Hand in flachen Bereichen - dies ist auch bei starker Trübung des Gewässers möglich; allerdings können so nur kleine Bereiche gezielt untersucht werden
  • Umgraben und Aussieben von grabfähigem Sohlsubstrat mit Hilfe eines Muschelkeschers - hierdurch können selbst tief im Sediment sitzende Muscheln erfasst werden und große Flächen effektiv abgesucht werden; problematisch ist der Einsatz des Keschers bei hartem Sohlsubstrat (grober Kies, Blocksteine etc.)
  • Optische Erfassung durch ein Aquaskop - diese Methode ist besonders geeignet um große Flächen in Gewässern mit guter Sichtigkeit abzusuchen; jedoch können tief eingegrabene Muscheln so nicht erfasst werden
  • Optische Erfasssung durch Tauchen - hierbei können tiefe Bereiche eines Gewässer erreicht werden; diese Methode ist stark von der Sichtigkeit unter Wasser abhängig und besonders in Flüssen (auch wegen Strömungsverhältnissen) nur selten praktikabel
Unio crassus unter Wasser
Mit Kescher ausgesiebte Muscheln
Unio tumidus & Unio pictorum
Muschelkescher im Einsatz
Aquaskop im Einsatz